Red Bull gegen „Fucking Red“

Nach Berichten der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten ringt Red Bull mit der Marke „Fucking Red“, die der Unternehmer Hans-Jörg Schaller Ende 2011 beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) anmeldete. Er plant den Verkauf von Wein, T-Shirts und Traubensaft unter der Marke „Fucking Red“.

Red Bull legte Widerspruch ein und Anfang März verhandelten die Parteien vor dem Bundespatentgericht in München, ohne sich einigen zu können. Die Richter zeigten sich wenig begeistert von Red Bulls Argumenten. Das von Red Bull eingetragene „Red“ sei nicht prägender Bestandteil der Marke „Fucking Red“ und die Verbraucher könnten Produkte von Red Bull inhaltlich und sprachlich von den geplanten „Fucking Red“-Produkten unterscheiden.

Laut der Stuttgarter Zeitung einigten sich die Parteien in der gerichtlichen Verhandlung am 04.03.2015 vorläufig. Über den genauen Inhalt der Vereinbarung wird jedoch weiterhin gestritten (Stand: 26.03.2015). Es bleibt abzuwarten, ob die Parteien zu einem Kompromiss finden oder ob Red Bull ein Urteil riskiert. Ein Wein mit dem Namen „Fucking Red“ würde das Portfolio von Hans-Jörg Schaller jedenfalls treffend ergänzen, denn er verkauft bereits Bier mit dem Namen „Fucking Hell“.

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